Neuer Virus: das Sternkissen

Zunächst einmal… „Hallo, ich lebe noch…es ist soviel im letzen Jahr passiert, da musste der Blog leider warten.“ Mittlerweile wohne ich in Düsseldorf! Habe mich mittlerweile eingelebt und ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Das war eine gaaaanz kurze Zusammenfassung! 😉

Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Wenn man sich bei Facebook rumtreibt und womöglich noch Handarbeitsgruppen wie Nadelspiel oder andere abonniert hat, kommt man um das „berühmte“ Sternkissen nicht herum. Wie sollt es anders sein, da ich ja normalerweise immer in meinem „Socken-Trott“ hänge, hat es mich neugierig gemacht. Immerhin strickt man das Kissen sogar mit 6 Nadeln vom Nadelspiel… (sollte für mich, die ja das mit den 5 Nadeln mittlerweile ganz gut hinbekommt, also umsetzbar sein.).

Ich hatte noch so eine „billige“ Polywolle, die mir farblich sehr gut gefiel und die ich für das Probieren auserwählt hatte..und wie der Zufall es wollte, in den Sockenwollpaketen vom Aldi findet man ja Gott sei Dank auch immer 20cm Nadelspiele. Meine KnitPro Nadelspiele (15cm) wären für das Kissen nicht geeignet gewesen. Also konnte ich loslegen. Anfangs herrschte wirkliches Chaos….Und ich musste das ein oder andere Mal wirklich fluchen. Lasst euch nicht abschrecken, es wird relativ schnell eindeutig. Die Anleitung ist übrigens sehr gut erklärt und ihr könnt Sie kostenlos bei Ravelry herunterladen. KLICK HIER .

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Auf den Fotos seht ihr leider nicht ganz den Anfang, das Nadelchaos aber sehr wohl 😉

Wenn man den ersten Zacken fertig habt, ergibt sich der Rest eigentlich von alleine! Ich bin ehrlich! Der letzte Zacken war die reinste Hölle und ich dachte ich breche mir wirklich die Finger. Habe für diesen Zacken auch Ewigkeiten gebraucht, weil ich häufig, aufgrund der Schmerzen, Pausen einlegen musste. Nun gut…Dadurch, dass der Stern halt immer wieder gefüllt werden muss, ist er auch nicht mehr handlich! Letztendlich habe ich es ja mit etwas Jammern und Nörgeln geschafft. Ich finde für den ersten Versuch kann sich das Kissen blicken lassen.

Vielleicht noch zur Füllung. Normalerweise benutze ich immer diese Füllung von Ikea-Kissen. Die sind günstig und waschbar. Diesmal hatte ich bei Amazon diese PES Faserbällchen bestellt. Nachdem ich gemerkt habe, wieviel davon in das Kissen passte, muss ich gestehen, wäre ich mit den Kissen von Ikea günstiger weggekommen! Man lernt also nicht aus. 700 Gramm sind sicherlich im Kissen verschwunden. Ich hatte die Anleitung befolgt und die Zacken erst begonnen, nachdem auf jeder Nadel 51 Maschen vorhanden waren. Das Kissen ist aufgrund meiner Wolle auch etwas größer ausgefallen. Dient jetzt als bequemes Sofakissen! Falls jemand von euch Interesse hat an den PES Bällchen, die gibt es HIER.

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Danach hab ich mir ja eigentlich geschworen, kein weiteres Kissen zu machen…tja… dieser Vorsatz hat nicht lang gehalten, weil ich der Kleinen meiner besten Freundin ein schönes „Baby-Sternkissen“ zu Weihnachten schenken wollte. Ich hatte noch die ebenfalls bekannte bunte KIK-Wolle im Schrank und habe damit ein Miniformat angefertigt. War nicht so anstrengend wie Nummer 1 und relativ flott fertig. Die Zacken habe ich begonnen, als 31 Maschen auf jeder Nadel waren!

Ich habe übrigens die Spitzen mit dem Maschenstich verschlossen, wo wie ich es auch bei den Socken mache. Hat super funktioniert!

Also, traut euch und legt los. Wie ihr seht, muss man nicht unbedingt Sockenwolle für die Kissen benutzen! Ich empfehle euch nur auch längere Nadelspiele zu benutzen, und dann bei den Spitzen oben evtl. auf kürzere Nadeln zu wechseln.Viel Spass!

Socken stricken? Ich? Niemals…

Also, ich hab ja schon mal vor ca. einem Jahr „versucht“ einen Socken mit dem Nadelspiel zu stricken. Nachdem ich lange kämpfen musste damit das Bündchen halbwegs erkennbar war… hatte ich keinen Nerv mehr dazu und habs sein lassen…. Ständig sind mir die Maschen von der Nadel gerutscht… oder ich hab diese gar nicht erst auf die vielen Nadeln bekommen…lach*

Jetzt kam vor kurzem meine Freundin auf mich zu, dass sie sich das mal anschauen möchte, um dem kleinen Max (6 Monate) mal Socken stricken zu können…Erst habe ich sie nur ausgelacht, weil diese Freundin gar nicht stricken kann, parallel hab ich ihren Mut ein wenig bewundert! Immerhin wusste ich ja, was da auf sie zukommt. Nun gut, ich hab ihr gezeigt, wie man Maschen anschlägt, dann noch rechte und linke Maschen beigebracht und ihr geraten erstmal mit 2 Nadeln zu üben 😉

Abends saß ich dann zu Hause und hab mir so Gedanken gemacht, dass Babysocken ja 1. gar nicht so lange dauern können und 2. evtl. auch für mich ein Einstieg in diese komische Nadelspiel-Welt sein kann. Also… habe ich zum Üben die Baumwolle von Catania rausgesucht, ein Nadelspiel hatte ich ja auch noch passend irgendwo rumfliegen und hab losgelegt.

Was soll ich sagen: ich habe es durchgezogen…und schon bei der 2. Socke merkt man, dass alles ein wenig einfacher geht als noch bei der 1. Socke. Ich habe mich wirklich strikt an dieses Youtube Video gehalten…

Ich möchte trotzdem betonen, dass diese Spitzen doch arg spitz sind und es da sicherlich schönere Lösungen gibt. Manch einer könnte denken, dass die Socke aus dem Nimmerland kommt, weil Peter Pan wenn ich mich nicht irre auch solche spitzen „Schuhe“ oder „Socken“ trug. Also hat schon etwas „Elfen- oder Trollhaftes“ aber süß sieht es trotzdem aus. Es ist ja der erste Versuch, wir wollen mal nicht so kleinlich sein… durch die Bumerangferse hat man auch so kleine Löcher an der Seite (welche wohl typisch für diese Fersenart sind), bitte nicht wundern!

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Gestrickt mit einem 3,5 er Nadelspiel… und saustolz, dass ich das durchgezogen habe 😀

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Meinem Neffen passen die zufällig wie angegossen 😀 Auch wenn mein Bruder ein wenig schmunzeln musste, als er die gesehen hat… Der hat aber sowieso keine Ahnung 😀

Hier mal ein Tragefoto:

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Ende vom Lied…. mich hat der Optimismus gepackt und ich stricke gerade an einer Socke für mich.. diese allerdings mit richtiger Sockenwolle 😉 Ich werde berichten, wie es so läuft (oder auch nicht)… 😀

Projekt: Wir stricken eine Babydecke

Heute will ich euch mein aktuellstes Projekt zeigen, wo mein gesamtes Herzblut auch drin steckt. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich passend zur Geburt die Decke verschenken kann und das die Decke überhaupt so toll wird 🙂 Meine beste Freundin hat sich auf jeden Fall sooooo gefreut und wenn ich ehrlich bin…ich bin ja auch schon etwas stolz.

Die Anleitung habe ich kostenlos im Internet gefunden, da ich ja nicht zu den Strick-Profis gehöre, habe ich mir auch kein kompliziertes Muster ausgesucht. Durch diese fantastische Merino-Wolle wird auch ein relativ einfaches Muster super toll!

Zunächst erst einmal der Link zur kostenlosen Anleitung:

http://www.ravelry.com/patterns/library/newborn-baby-blanket

Diese ist zwar englisch, aber auch Leute, die die englische Sprache nicht sooooo beherrschen, kriegen die Übersetzung kinderleicht hin. Immerhin braucht man nur rechte und linke Maschen. Die Maße habe ich persönlich für mein Werk etwas angepasst. Meine Decke hat nun nach dem Spannen ca. 95cm mal 95cm. So groß war es eigentlich nicht geplant, schadet aber nicht 😀 So wird der kleine Maximilian halt schön eingewickelt und die Decke kann etwas länger verwendet werden.

Die Wolle:  

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200gr Malabrigo Arroyo NS 3.5 bis 4, Lauflänge 305m pro 100gr

Die Stickerei habe ich in einem entsprechenden Fachgeschäft anfertigen lassen. Zuvor habe ich den Fleecestoff im Nähgeschäft besorgt. Bitte beachtet, dass vor der Verarbeitung der Stoff in die Waschmaschine kommt. Ich habe ihn anschliessend auch in den Trockner geworfen (NUR DEN STOFF), da er sich nach der ersten Wäsche doch etwas zusammenziehen kann. Mit meinem fertigen Strickstück und dem Stoff dann ins Fachgeschäft, damit man auch farblich das Garn für die Stickerei auswählen kann.

Der Fleecestoff wurde zuletzt auch von einer Näherin per Hand aufgenäht. Mit der Maschine wäre es nicht so gut gelungen, da die Wolle doch recht fein ist und sich beim Aufnähen mit der Maschine arg verziehen könnte. Da geht man also auf Nummer sicher 😉

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Dies war mein erstes „grosses“ Strickprojekt, trotz der Größe wurde es nie langweilig, die Wolle und das Muster haben für soviel Abwechslung gesorgt, dass ich trotz meiner amateurhaften Strickerfahrungen gut voran kam. Die Decke wurde passend zur Geburt, obwohl sich Maximilian dazu entschieden hat 3 Wochen eher auf die Welt zu kommen, verschenkt.

Nun noch einige weitere Bilder von der Babydecke:

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Ich denke, es wird trotz der Arbeit, nicht die letzte Babydecke gewesen sein. Ich kann nur nochmal betonen, dass es auch als relativ blutige Anfängerin kein Kunststück ist. Manche Profis können sicherlich die Stickerei und das Annähen des Stoffs an die Decke selbst umsetzen. Soooooweit bin ich leider noch nicht 😀

Projekt: Teddybär mit persönlicher Note

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Nach etwas längerer Pause muss ich zumindest kurz mal was Neues teilen. Habe noch einige Projekte die ich euch hoffentlich bald auch vorstellen kann.

Da ich ja vor kurzem Tante geworden bin, hab ich mir vorgenommen als Willkommensgeschenk was Persönliches zu schenken. Da hab ich dann von Elizza eine super einfache Häkel-Anleitung über youtube gefunden und habs einfach mal probiert.  Okay… Ich gebe zu er hat schon einige unförmige Stellen aber trotzdem ist er was ganz Besonderes und wird den kleinen Schatz hoffentlich lange begleiten.  Ein erster Teddy… Den so keiner hat ist schon was Besonderes 😉

Die Größe des Teddys ist für ein Baby – Kleinkind auch perfekt!!!

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Das war der fertige Körper. Zum Füllen habe ich ein Dekokissen geopfert. Die Wolle ist die Schachenmayr catania –  man sollte schon darauf achten dass es 100% Baumwolle ist.  So fusselt es nicht wie bei anderer Wolle und man kann den Teddy super waschen.

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Anschließend wurde der Kopf dran genäht und der Teddy war fertig.  Um mein Geschenk noch persönlicher zu machen habe ich dann noch den Namen aufgestickt und fertig war er. 

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Für das erste Mal find ich ihn ganz okay.  Zumindest kam er so gut an dass ich dann direkt für einen Arbeitskollegen noch die Mädchenvariante erstellt habe.

Ebenfalls ein Geschenk zur Geburt. ÜBUNG macht auf jeden Fall sicherer und die Proportionen sind im zweiten Modell schon gleichmäßiger geworden.

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